An erster Stelle steht das Wohl des Kindes und die individuelle Förderung jedes einzelnen Kindes. 

Wie die Betreuung bei mir abläuft und wie sie gestaltet ist, werden sie in den folgenden Punkten erfahren.

  • Räumlichkeiten 

Die Tagespflege findet in unserem Ein-Familien-Haus in 69250 Schönau/Altneudorf statt. Hauptsächlich werden sich die Kinder in unserem stark lichtdurchflutetem Wohn-und Esszimmer wie auch  in einem extra für die Kinder eingerichteten Kinderzimmer befinden. Im Wohnzimmer befindet sich ein großzügig ausgeschmückter "Spielplatz", der einen großen Autoteppich und größere Spielsachen wie eine Spielküche und ein Schaukelpferd beinhaltet. Eine Kuschelecke gibt es ebenfalls. 

Auf der Terrasse haben die Kinder genügend Platz um sich mit altersgerechten Spielsachen auszutoben. Es werden Spielsachen wie Bobby-Cars, Bälle, ein Sandkasten und vieles mehr gemeint. Im Esszimmer gibt es einen separaten Platz für die Kinder mit altersgerechten Stühlen und Tischen. An Platz mangelt es auf keinen Fall.

  • Zusammenarbeit mit den Eltern 

Ein gutes, partnerschaftliches Verhältnis miteinander aufzubauen, ist mir ein großes Bedürfnis. Im besten Falle sollten bei der ersten Begegnung beide Elternteile mitkommen, um sich die Räumlichkeiten nochmal anzuschauen und gegebenenfalls Fragen sofort beantwortet zu bekommen. Natürlich sind die Eltern für die Kinder in der ersten Zeit auch eine große Stütze, die sie bis zu einer gewissen Zeit dort hinbegleiten. Wenn Probleme auftreten, möchten wir sie möglichst schnell besprechen und lösen. Dieser Austausch kann im Gespräch mit den Eltern „zwischen Tür und Angel“ oder bei Bedarf auch mit mehr Zeit und Ruhe stattfinden. Ich versuche so weit wie möglich auf individuelle Wünsche und Anregungen der Eltern, in Angelegenheiten die die Kinderbetreuung betreffen, einzugehen. In einem kurzen Gespräch, bei der Übergabe des Kindes, kann von den alltäglichen Erfahrungen, Beobachtungen oder auch Schwierigkeiten berichtet werden. Gespräche bieten auch eine gute Gelegenheit sich über Entwicklungsschritte des Tageskindes auszutauschen. Geprägt sollte die Zusammenarbeit mit den Eltern von gegenseitigem Respekt, von Offenheit und der Einhaltung von Absprachen sein. Vor allem für das Kind ist ein guter, persönlicher Kontakt zu den Eltern von großem Vorteil.

  • Eingewöhnung

Der Beginn einer Zusammenarbeit ist das Kennenlern- und Aufnahmegespräch. Harmoniert es zwischen den Eltern, dem Kind und mir, kann die individuell auf jedes Kind abgestimmte Eingewöhnungsphase beginnen. In dieser Zeit sollte das Kind mit den Eltern oder zumindest einer Erziehungsperson für zunächst nur wenige Stunden zu mir kommen. Die Eltern sollten mit einer Eingewöhnungsphase von 4 Wochen rechnen.

In den ersten 14 Tagen bitte ich die Eltern mehr Zeit und Flexibilität mitzubringen, denn für die ersten drei Tage wird ein Elternteil gezwungen sein, mit dem Kind für erstmal zwei bis drei Stunden bei mir zu sein. Ich werde dementsprechend erstmal nur im Hintergrund sein und passiv aufs Kind aufpassen. Am vierten / fünften Tag werde ich dem Kind etwas mehr Zeit schenken. Wir werden dann auch kleine versuche starten das heißt, dass das Kind für 5-10 Minuten mit mir alleine sein wird, während der Elternteil der anwesend ist, nach einer kurzen Bekanntmachung, dass er nun das Zimmer für kurze Zeit verlässt, sich in einem separaten Zimmer befindet. Im Normalfall wird sich das Kind nach zwei Wochen an mich gewöhnt haben, sodass die Eltern nicht mehr dabei sein müssten. Falls es nach zwei Wochen immer noch nicht klappen sollte, bitte ich die Eltern um Geduld und um weitere zwei Wochen, denn nach spätestens vier Wochen hat sich ein Kind an eine neue Situation gewöhnt und die Betreuung kann richtig losgehen.

Ein Kuscheltier oder ein anderes "Übergangsobjekt" erleichtert den Kindern die Eingewöhnung und gibt ihnen, in den meisten Fällen Halt, da es mit dem Kind zusammen in der Betreuung ist.

  • Erziehung und Förderung

Ich beschreibe meinen Erziehungsstil als:

liebevoll, konsequent, achtsam, takt- und respektvoll.

Ich habe als Ziel vor Augen, den einzelnen Kindern das zu geben und zu ermöglichen was sie braucht, sie individuell zu begleiten und deren Persönlichkeitsentwicklung zu fördern.

Mir ist besonders wichtig, dass die Kinder viel Freiraum für ihre eigene Fantasie haben, der nur dort eingegrenzt wird, wo Gefahr lauert oder Grenzen verletzt werden. 

Bei der Art der Förderung unserer Tageskinder halte ich mich an ein Zitat von Emmi Pikler:

„Wesentlich ist, dass das Kind möglichst viele Dinge selbst entdeckt. Wenn wir ihm bei der Lösung aller Aufgaben behilflich sind, berauben wir es gerade dessen, was für seine geistige Entwicklung das Wichtigste ist. Ein Kind, das durch selbständige Experimente etwas erreicht, erwirbt ein ganz andersartiges Wissen, als eines dem die Lösung fertig geboten wird.“

  • Bildung und Entwicklungsfelder

In den Feldern „Bildung und Entwicklung“, versuche ich den Orientierungsplan für Bildung und Erziehung in Baden-Württemberg, in die Praxis mit einzubeziehen, indem werden die sogenannten Bildungs- und Entwicklungsfelder praktisch umsetzen

Eines der Felder sind die Werte. Die Kinder sollen lernen und verstehen, auf die Geräusche in der Natur zu hören und verschiedene Töne wahrnehmen zu können. Sie sollten die gemeinsamen Ruhephasen genießen und all die Feste die wir im Jahr feiern kennen lernen. Die Kinder sollen bewusst Dinge teilen können und verantwortungsbewusste Aufgaben übernehmen könne, wie den Tisch einzudecken oder Tiere füttern. Sie sollen auch verstehen warum es nötig ist, sich nach einem Streit oder nach einem Fehler zu entschuldigen, beziehungsweisen verzeihen können. Vor allem aber, sollen die Kinder das Leben und die Natur wertschätzen.

  • Mahlzeiten 

Bei Mahlzeiten lege ich besonders Wert auf die Einhaltung der Tischregeln. Jedes Kind kann in seinem persönlichen Tempo essen und muss selbstverständlich nicht alles aufessen. Ich biete den Kindern gesunde und sehr abwechslungsreiche Mahlzeiten aus aller Welt an. Da ich sehr gerne koche und backe wird es den Kindern in der Hinsicht an nichts fehlen und es wird immer für jedes Kind etwas dabei sein. Natürlich wird das Essen immer entsprechend ihren Fähigkeiten und Interessen bei der Zubereitung der Mahlzeiten mit einbezogen. Verschiedene Obst-

und Gemüsesorten, sowie Joghurt und Müsli stehen für die Kinder als Zwischenmahlzeit immer bereit.

Als Getränke stehen den Kindern Milch, Wasser, ungesüßter Tee und Obstschorle zur Auswahl und das den ganzen Tag über. Vor allem in der warmen Jahreszeit, achte ich darauf, dass die Kinder genügend Flüssigkeit zu sich nehmen. Auf wünsche der Eltern werde ich natürlich auch nach Möglichkeiten eingehen.

An besonderen Tagen wie Geburtstagen, Fasching, Ostern oder Weihnachten gibt es auch mal süßes Gebäck für die Kinder unter Absprache der Eltern.

Falls ein Kind etwas nicht verträgt oder auf Grund der Religion nicht essen darf, nehme ich darauf natürlich Rücksicht und werde auf die Bedürfnisse des Kindes eingehen.

  • Mittagsschlaf

Die Kinder werden eine geregelte Schlafenszeit haben. Alle Kinder werden sich gemeinsam hinlegen und für zwei oder mehr Stunden schlafen. Die geplante Mittagsschlaf zeit ist von ca. 12:00 bis 14:00 Uhr.

Auf Wunsch der Kinder werde ich diesen, zur Erleichterung des Einschlafens, auch gerne Geschichten vorlesen. Sind die Kinder auch zum Ende der Schlafenszeit noch müde bzw. noch gar nicht wach, werde ich lediglich die Zimmertür öffnen und ein wenig Licht ins Zimmer einfallen lassen. Mein Wunsch ist es, dass die Kinder selbstständig aufwachen und selbst motiviert wieder Lust zum Spielen bekommen.

  • Tagesablauf

Die Kindertagespflege findet von Montag bis Freitag statt. Die Uhrzeiten sehen sie hier:

08:00 – 09:00 Uhr: Bringzeit der Kinder

09:00 – 09:30 Uhr: gemeinsames Frühstück

09:30 Uhr – 11:30 Uhr: Beschäftigung der Kinder

11:30 Uhr – 12:00 Uhr: gemeinsames Mittagessen

12:00 Uhr – 14:00 Uhr: Mittagsschlaf

14:00 Uhr: kleiner Snack (Obst, Gemüse…)

14:00 Uhr – 15:00 Uhr: Spielzeit und kurz vor dem Ende wird auf die Eltern gewartet

15:00 Uhr: Abholzeit / Ende der Tagesbetreuung

 

Um es den Kindern so vertraut und gerecht wie möglich zu machen, bitte ich die Eltern für die Kinder einige Sachen mitzubringen. Die währen:

 

  • Windeln (falls ihr Kind noch nicht trocken ist)

  • Wechselkleidung (Unterhose,Hose...)

  • Matschhose (Wetter-gerecht d.h. für den Frühling/Sommer eine dünne Matschhose, für den Winter einen Schneeanzug)

  • Gummistiefel

  • Lieblingskuscheltier/ Schmusetuch

  • Schnuller

  • Schlafsack

  • Schlafzeug

  • Kosten

 

Wie schon in der ersten Seite geschrieben steht, werden Sie die Kosten in einem persönlichen Gespräch vorgelegt bekommen und ich werde ihnen erklären wie sich die Kosten zusammensetzen.

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